Politikerbesuche bei der Vetra in Neermoor

Am 28. August­ besuchte die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann das Betonfertigteilwerk von Vetra in Neermoor. Geschäftsführer Guido Westphal-Ritter, Betriebsleiter Carsten­ de Vries sowie Vertriebsleiter Karl-Dieter Goldsweer führten die CDU-Politikerin, die den niedersächsischen Wahlkreis Unterems im Bundestag vertritt, durch das Werk. Begleitet wurde sie vom Kreistagsabgeordneten Eckhard Schulte und ihrem Pressesprecher.

Im Mittelpunkt des Informationsaustauschs standen neben der allgemeinen Lage am Bau und der aktuellen Situation für die Betonfertigteil-Industrie im Allgemeinen und Vetra im Speziellen auch Fragen aus dem Bereich Logistik. Guido Westphal-Ritter­ wies in diesem Zusammenhang auf die unterschiedlichen nationalen Regelungen bei LKW-Frachten im grenzüberschreitenden Verkehr hin. Unter weiterer Beachtung der Sicherheit im Straßenverkehr sollte eine Erhöhung bzw. Anpassung der zulässigen Achslasten in Deutschland in Betracht gezogen werden, um Wettbewerbsnachteile gegenüber den Nachbarländern, wo höhere Frachten möglich sind, auszugleichen.

Am 3. September stattete dann der Moormerländer Bürgermeister Anton Lücht der Vetra Betonfertigteilwerke GmbH einen Besuch ab. Gemeinsam mit Harm Busemann, dem Sachgebietsleiter Tiefbau und Wirtschaftsförderung, wurde schwerpunktmäßig über das Thema Arbeitssicherheit gesprochen. Die beiden Produktionsstätten in Neermoor befinden sich in einem Industriegebiet auf gegenüberliegenden Grundstücken, die durch eine öffentliche Straße getrennt werden. Durch den regen LKW-Verkehr kommt es für die Vetra-­Mitarbeiter beim Überqueren der Straße immer wieder zu gefährlichen Situationen. Der Vorschlag, den Übergang auf öffentlichem Grund als Fußgängerfurt zu markieren, stieß bei Carsten de Vries, Karl-Dieter Goldsweer­ und dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Schmidt auf Zustimmung. Außerdem berichtete Herr Busemann, dass die Industriestraße in Teilbereichen ausgebessert werden soll. Im Anschluss wurden die beiden Gäste durch die Produktionsstätten geführt und waren beeindruckt von Produktionsvielfalt und -qualität.